Zwischen Schere, Zahlen und Generationen
Veröffentlicht am 18.05.2026 / 06:00
Meistertitel, Veränderungen in der Branche und warum Zufriedenheit wichtiger ist als Status
In dieser Folge ist Antonia zu Gast, mit der ich damals gemeinsam meinen Meister gemacht habe. Zusammen sprechen wir ehrlich über unseren Weg im Handwerk und darüber, warum ein Meistertitel allein noch nichts über die tatsächlichen Fähigkeiten eines Friseurs aussagt.
Wir werfen einen Blick darauf, wie sehr sich Selbstständigkeit und die Friseurbranche in den letzten zehn Jahren verändert haben. Social Media, Preisdruck, Erwartungen und die Art, wie Kundinnen heute buchen und konsumieren, haben vieles verändert – genauso wie den Umgang innerhalb der Branche.
Dabei sprechen wir auch offen darüber, dass oft der Zusammenhalt fehlt und viele sich gegenseitig eher als Konkurrenz statt als Unterstützung sehen. Gleichzeitig teilen wir unsere Erfahrungen mit dem emotionalen Thema, wenn Kundinnen plötzlich nicht mehr kommen und warum genau das trotzdem zum Unternehmertum dazugehört.
Antonia erzählt außerdem von ihrer besonderen Salonstruktur, in der ausschließlich Mütter arbeiten. Auch Themen wie Corona-Hilfen, Elterngeldberechnung und die Verantwortung als Arbeitgeberin finden in dieser Folge ihren Platz. Ehrlich, direkt und ohne Schönreden.
Zum Abschluss sprechen wir darüber, warum wir beide große Befürworterinnen von Spezialisierung sind und weshalb nicht jeder Salon alles anbieten muss, um erfolgreich zu sein.